Komische Oper Berlin

Im 2012 übernahm Barrie Kosky von Andreas Homoki die künstlerische Leitung der Komischen Oper Berlin. Er wurde von Henrik Nánási, dem neuen Generalmusikdirektor, gefolgt. Die Komische Oper Berlin ist vielseitig und flexibel in einem Maße, das für ein Opernhaus ungewöhnlich ist. Dies und das feste Ensemble der Sänger-Darsteller sind Hauptmerkmale der Komischen Oper Berlin unter Koskys Leitung. Kosky konzeptionellen Ansatz stützt sich nicht nur auf die Tradition von Felsenstein, sondern auch auf die Vorkriegstraditionen dieses Hauses, die stark von jüdischen Schauspielern geformt wurden und bisher weniger Aufmerksamkeit bekommen hatte. Felsensteins Vision der Oper als eine Form des Musiktheaters, in der Musik und Aktion ebenso wichtige Bestandteile einer Produktion sind, wird von Kosky mit der Forderung verbunden, dass Musiktheater ein Erlebnis sein sollte, das alle Sinne anspricht und das Musikdrama in all seinen Formen umfasst, vom klassischen Mozart-Repertoire bis zu genretrotzenden Projekten.

Behrenstraße 55-57 10117 Berlin, Deutschland

Präsentation

Working - Komische Oper Berlin
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Opern (4)

Komische Oper Berlin: Medea

Reimann – MEDEA

Der Liebe wegen verlässt Medea ihre Heimat, doch in der Ferne warten Missgunst und Enttäuschung. Benedict Andrews inszeniert an der Komischen Oper Aribert Reimanns MEDEA. Nicole Chevalier übernimmt die Titelpartie. Zeitgenössisches Musikdrama at its best!

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Mussorgski – DER JAHRMARKT VON SOROTSCHINZI

Auf dem Jahrmarkt von Sorotschinzi herrscht buntes Treiben. Mussorgskis Opernkomödie ist nach siebzig Jahren erstmals wieder an der Komischen Oper und damit in Berlin zu sehen – inszeniert von Barrie Kosky und dirigiert von Henrik Nánási. Zur Premiere live auf THE OPERA PLATFORM.

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Monteverdi - ORPHEUS

Der Gesang des Orpheus rührt nicht nur Mensch und Tier, sondern auch die unbelebte Natur. Und fast überwindet sie den Tod. In der Neubearbeitung von Elena Kats-Chernin und der Inszenierung von Barrie Kosky gerät Monteverdis Oper zum Feuerwerk der Sinnlichkeit.

Komische Oper Berlin: Jewgeni Onegin

Komische Oper | JEWGENI ONEGIN - Finale

„Eine der größten tragischen Liebesgeschichten in der Opernliteratur“ nennt Regisseur Barrie Kosky JEWGENI ONEGIN. Er inszenierte die Tschaikowski-Oper im Januar 2016 an der Komischen Oper Berlin.

Komische Oper Berlin

Seit dem Bau des Spielortes in der Behrenstraße (1892 als "Theater unter den Linden" eröffnet) gilt die Komische Oper Berlin als wegweisend in Sachen innovatives Musiktheater. In den 1920er Jahren prägte sie als Operetten- und Revuetheater die Berlinerische und damit die internationale Unterhaltungsszene. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie von Walter Felsenstein wiedereröffnet. Sein Konzept, das Oper als Musiktheater sah, galt und gilt immer noch als revolutionär und bleibt ein wichtiger Bezugspunkt für die große Mehrheit der Musiktheaterregisseure, die versuchen, in ihrer Arbeit zeitgenössisch zu sein. Diesen inspirierenden internationalen Einfluss als Trendsetter in innovativen Musiktheater wird in den vielen künstlerischen Karrieren, die an der Komischen Oper Berlin ihren Anfang nahmen, unter anderen die der Regisseure Götz Friedrich und Harry Kupfer, wie auch die der Dirigenten Otto Klemperer, Kurt Masur, Yakov Kreizberg und Kirill Petrenko reflektiert.

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