Donizetti - LUCREZIA BORGIA
Donizetti - LUCREZIA BORGIA Regisseur Emilio Sagi inszeniert Donizettis Oper Lucrezia Borgia in Valenica, der Heimatstadt der Borgia. Donizetti - LUCREZIA BORGIA
Donizetti - LUCREZIA BORGIA
Duration: 02:22:19"

Donizetti - LUCREZIA BORGIA

Mord, Frivolität und geistliche Würden: Um keine Adelsfamilie ranken sich so viele Skandale wie um die Borgia. Dirigent Fiabio Biondi und Regisseur Emilio Sagi bringen Donizettis LUCREZIA BORGIA an den Palau de les Arts in Valencia, der Heimatstadt der Borgia.

Um die historische Lucrezia Borgia, Tochter von Papst Alexander VI. und Schwester des Macchiavelli-Fürsten Cesare Borgia, rankten sich bereits zu Lebzeiten skandalträchtige Gerüchte. Als Musterbild der Femme fatale, die rücksichtslos ihre Machtinteressen durchsetzt, inspiriert sie seit der Renaissance Künstler und Schriftsteller.

In der Oper von Gaetano Donizetti entdeckt der übermütige Jüngling Gennaro, dass die schöne Frau, deren Liebhaber er wurde, keine andere ist als Lucrezia Borgia, die Herzogin von Ferrara. Er schlägt daraufhin den Anfangsbuchstaben ihres Familiennamens aus dem Wappen an der Fassade des Palazzo, wodurch Borgia zu Orgia (Orgie) wird. Unwissend, wer sie beleidigt hat, verlangt Lucrezia Vergeltung und besiegelt damit Gennaros Schicksal. Er stirbt in den Armen seiner Liebhaberin und seiner eigenen Mutter.

 

 

 

LUCREZIA BORGIA, uraufgeführt 1833 an der Scala, traf mit seinem düsteren Thema den Nerv der Romantik. Nach der Pariser Premiere 1840 wurde die Oper als eine von Donizettis gelungensten Kompositionen gefeiert, nicht ohne dabei allerdings nochmal eine Kontroverse auszulösen: Der Schriftsteller Victor Hugo, auf dessen Tragödie die Oper basierte, erhob Plagiatsvorwürfe gegen die französische Übersetzung des Librettos von Felice Romani. LUCREZIA BORGIA ist das Musterbeispiel einer Ensembleoper, denn sie zählt nicht weniger als zehn bedeutende Rollen.   

Informationen

Mariella Devia - Lucrezia Borgia
William Davenport - Gennaro
Marko Mimica - Alfonso d’Este
Silvia Tro Santafé - Maffio Orsini
Fabián Lara - Liverotto
Andrés Sulbarán - Vitellozzo
Alejandro López - Gazella
Moisés Marín - Rustighello
Andrea Pellegrini - Gubetta
Michael Borth - Astolfo
Simone Alberti - Petrucci
Chor - Cor de la Generalitat Valenciana
Orchester - Orquestra de la Comunitat Valenciana
Komponist - Gaetano Donizetti
Libretto - Felice Romani
Musikalische Leitung - Fabio Biondi
Inszenierung - Emilio Sagi
Verlag - Casa Ricordi S.r.l. di Milano
Chorleitung - Francesc Perales
Bühne - Llorenç Corbella
Licht - Eduardo Bravo
Kostüme - Pepa Ojanguren

Verfügbar bis

30 September 2017 um 23h59 CET
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Über das Angebot

The Opera Platform präsentiert Donizetti - LUCREZIA BORGIA aus Palau de les Arts Reina Sofía. Ab dem 22 April 2017 um 0h00 CET steht diese Oper als Video on Demand zur Verfügung.

Untertitel

Wir zeigen diese Oper in voller Länge zusätzlich zu unserem regulären Programm. Die Untertitelung in sechs Sprachen ist daher nicht vorgesehen.
Palau de les Arts: Lucrezia Borgia

Palau de les Arts | Emilio Sagi über LUCREZIA BORGIA

Regisseur Emilio Sagi stellt seine Neunszenierung von LUCREZIA BORGIA vor. Die Heldin, so Sagi, sei verfangen in die Korruption einer patriarchalen Welt. Am Ende bedient sie sich auch der „Methoden der Männer“, der Methoden der Borgia, zu denen nicht zuletzt auch der Giftmord gehört.