Gioachino Rossini

Gioachino Rossini war, glaubt man den Anekdoten, wenig eitel, wenn es um seine Opern ging: „Wer eine meiner Ouvertüren kennt, kennt sie alle“, soll er selbstironisch festgestellt haben. Tatsächlich entstanden die meisten seiner Opern unter großem Zeitdruck. Rossini scheute es nicht, sich für neue Stücke aus seinen früheren Werken zu bedienen. IL BARBIERE DI SEVIGLIA, seine bekannteste Oper, vollendete er in nur 26 Tagen. Die Ouvertüre fügte er aus zwei früheren Stücken zusammen. So schuf Rossini 39 Opern in zwanzig Jahren, bevor er die Oper vollständig aufgab. Die letzte, GUILLAUME TELL, komponierte er 40 Jahre vor seinem Tod. Auch heute noch, 200 Jahre nach der Uraufführung, prägen Rossinis Opern – LA CENERENTOLA, IL BARBIERE DI SEVIGLIA, L'ITALIANA IN ALGERI und GUILLAUME TELL – die allgemeine Vorstellung über die Kunstform. Ihr Komponist bleibt der Meister der Komödie.

Rossini Opera Festival: L'Italiana in Algeri

Rossini Opera Festival | L’ITALIANA IN ALGERI – Making-of

„Ich finde es beindruckend, wie lustig und verständlich diese Späße noch heute sind. Wir mussten sie nur in eine moderne Sprache übersetzen“, sagt Davide Livermore über die spannende Herausforderung, vor die ihn die Inszenierung von L’ITALIANA IN ALGERI beim Rossini Opera Festival 2013 stellte. Davide Livermore ist heute Intendant und künstlerischer Leiter des Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia.
Rossini Opera Festival: Il Signor Bruschino

Rossini Opera Festival | IL SIGNOR BRUSCHINO – Making-of

„In einem Vergnügungspark ist alles zugleich falsch und real. Rossiniland ist also das perfekte Setting für eine leichte Komödie“, sagen die jungen Regisseure Sara Bonaventura und Daniele Villa über ihre Produktion von IL SIGNOR BRUSCHINO, die 2012 beim Rossini Opera Festival aufgeführt wurde.
Rossini Opera Festival: Demetrio e Publio

Rossini Opera Festival | DEMETRIO E POLIBIO - Making-of

Wie klang wohl Rossinis erste Oper? Regisseur Davide Livermore hat DEMETRIO E PUBLIO für das Rossini Opera Festival 2010 wieder auf die Bühne gebracht – ein Werk, das der Komponist bereits im Alter von 17 Jahren schrieb.